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Vorbereitungen zur BayKiBiG-Anhörung: Vernetzung, Perspektivwechsel und gemeinsame Verantwortung

Im Vorfeld der Anhörung zur BayKiBiG-Reform haben wir uns nicht nur intensiv mit dem Gesetzentwurf beschäftigt und zahlreiche Berechnungen zu den Auswirkungen auf unterschiedliche Einrichtungsformen durchgeführt. Ebenso wichtig war für uns der Austausch mit anderen Sachverständigen und Verbänden, die ebenfalls zur Anhörung geladen waren.

Gespräche führten wir unter anderem mit dem Landesverband Kindertagespflege Bayern, dem Bayerischen Städtetag, der Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen Bayern (LAGE), dem Verband Kita-Fachkräfte Bayern sowie dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern.

Dabei wurden unterschiedliche Schwerpunkte sichtbar:

Auch wir haben unsere Expertise eingebracht. Neben unserer Stellungnahme zur Verbändeanhörung haben wir zahlreiche Modellrechnungen zu den Auswirkungen der Reform auf unterschiedliche Einrichtungsgrößen erstellt. Für die Expertenanhörung wurden zusätzlich die Effekte des erhöhten Sockelbeitrags für verschiedene Szenarien simuliert.

Die Gespräche haben gezeigt: Gute Interessenvertretung entsteht nicht durch Konkurrenz, sondern durch Austausch, Perspektivwechsel und gegenseitige Wertschätzung. Jeder Verband bringt seine eigene Fachlichkeit und Erfahrung ein. Gerade diese Vielfalt ermöglicht es, Herausforderungen differenziert zu betrachten, gemeinsame Anliegen zu identifizieren und politische Forderungen wirkungsvoll zu ergänzen.

Wir bedanken uns bei allen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern für den konstruktiven Austausch und freuen uns darauf, die Zusammenarbeit auch künftig fortzusetzen.

Ein ausführlicher Bericht zur Anhörung und den dort diskutierten Inhalten folgt in einem weiteren Beitrag.